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07.02.2007Heute erfolgte die Eingangsuntersuchung im Krankenhaus und ich war ziemlich aufgeregt, was mich da wohl erwarten würde.
Nach Aufnahme der allgemeinen Daten folgte der Gang auf die Waage (und somit auch das böse Erwachen - ich hatte mich zuhause schon länger nicht gewogen *g*). Die anschließende Blutdruckmessung fiel dementsprechend relativ hoch aus, denn das Wiegeergebnis musste erstmal verdaut werden. Die Schwester beschloss, erst einmal die anderen Untersuchungen zu machen und den Blutdruck danach noch einmal zu messen. Es folgten somit erst einmal EKG und die Messung der Fett- und Muskelmasse. Dann wurde mir Blut abgenommen und wir versuchten erneut unser Glück beim Blutdruck. Gott sei Dank war der wieder in dem einigermaßen akzeptablen Bereich gesunken (ich war allerdings immer noch tierisch aufgeregt, warum auch immer). Von der Schwester wurde ich dann direkt zur Ärztin weiter geschickt, die dann ein persönliches Gespräch mit mir führte, mich nach irgendwelchen Krankheiten und OPs befragte (was ich alles verneinen konnte) und mich dann untersuchte. Hier gab es keinerlei Beanstandungen und somit kam grünes Licht zur Teilnahme am Programm.
  
 14.02.2007Valentinstag und 1. Gruppensitzung im Krankenhaus. Wir sind insgesamt 14 Leute und eine recht muntere Truppe. Der Psychotherapeut stellte erst sich und anschließend das Programm vor und wir mussten unsere "Menüauswahl" bestellen. Ich mischte mir von jeder Geschmacksrichtung etwas zusammen in der Hoffnung, dass ich alle Sorten mag.
Ich habe ein gutes Gefühl. Die Leute sind nett, der Psychotherapeut auch und auch sonst bin ich mir sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Ich kann es kaum erwarten, endlich auf Tütchen umzusteigen. :o)
  
 21.02.2007
Start

2. Gruppensitzung und Ausgabe der bestellten Tütchen. Es wurde uns erklärt, wie man die 5 "Mahlzeiten" am besten über den Tag über verteilen und dass man darüber hinaus mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen sollte. Dann folgte eine kleine Vorstellungsrunde, in der jeder zu seiner Person ein paar Sätze sagte und erzählt, wie es zum Übergewicht gekommen ist. Ungefähr eine Stunde später wurden wir dann in unsere erste "richtige" Woche entlassen.
Auf dem Weg nach Hause beschloss ich, dass meine "Henkersmahlzeit" lediglich aus einem Snickers bestehen sollte und somit steuerte ich die nächste Tankstelle an. Zuhause angekommen, haben Petzi und ich genüsslich den Snickers gegessen und ich beschloss beim Wegwerfen des Papiers, dass dies nun für die nächsten 12 Wochen das letzte gewesen ist, was ich gegessen (= gekaut) habe.
  
 25.02.2007
Woche 1
Mein 4. Fastentag geht langsam zu Ende und es geht mir richtig gut. Mir schmecken alle Sorten, die wirklich sättigend sind und auch ansonsten vermisse ich das Essen nicht. Es macht mir im Moment auch noch nichts aus, wenn neben mir gegessen wird.
Es tut gut, nicht ständig über das Essen nachzudenken. Ich muss mir keine Gedanken zum Thema Einkauf und Vorkochen machen. Irgendwie befreiend.
Gut tut auch, dass ich soviel Unterstützung durch die Leute bekomme, die ich in mein Vorhaben eingeweiht habe. Sie geben mir zusätzlich das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Der Gang auf die Waage war am Wochenende sehr verlockend, doch ich habe es nicht getan. Zum einen war unsere Waage hier noch nie sehr zuverlässig und zum anderen möchte ich lieber einmal in der Woche ein "richtiges" Ergebnis, also eins von X Kilo, als täglich vielleicht nur eine Grammzahl. Ich freue mich auf Mittwoch und bin gespannt, was die Waage im Krankenhaus anzeigt.
  
 28.02.2007
Woche 2
 Die erste Fastenwoche liegt hinter mir und heute war Wiegen angesagt. Tja, was soll ich sagen: Ich habe abgenommen - und dass nicht gerade wenig. CHAKKA - 5,4 kg sind weg *freu wie bolle*! Ich hätte am liebsten einen kleinen Freudentanz aufgeführt, doch ich konnte mich gerade noch so beherrschen. :o)
Nach dem Wiegen ging es zur Ärztin. Sie hat mit mir gemeinsam die Ergebnisse der Blutuntersuchung ausgewertet. Es ist alles in Ordnung und ich habe echt gute Werte (für mein Gewicht erstaunlich gute sogar).
In der Gruppensitzung sprach heute jeder Teilnehmer über die letzte Woche und der Psychologe machte sich dazu Notizen. Dann haben wir über Fettverbrennung, Grundumsatz und Genetik gesprochen und wurden sodann an die Sporttherapeutin weitergegeben. Diese stellte sich zunächst kurz vor und erklärte uns dann, dass wir die Wahl hätten zwischen Wassergymnastik und "Trockenübungen" in der Halle - wir können auch wöchentlich wechseln. Nächste Woche müssen wir erstmal auf´s Ergometer zum Ermitteln unserer verschiedenen Puls-Werte. Ich bin gespannt!
Auf gehts in eine neue erfolgreiche Woche! :o)




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